Allgemeine Informationen
Cannabismedizin – Wann kann sie helfen?
Cannabinoide können bei zahlreichen Erkrankungen therapeutisch unterstützend wirken.
Häufigste Anwendungsgebiete:
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Chronische Schmerzen & Neuropathien
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Spastik (Multiple Sklerose, Parkinson)
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Übelkeit & Erbrechen (z.B. bei Chemotherapie)
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Tumorerkrankungen & Appetitmangel
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Epilepsien
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Entzündliche Erkrankungen (Morbus Crohn, Rheuma, Fibromyalgie)
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Morbus Scheuermann
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Schlafstörungen
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Tourette-Syndrom
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Depressionen & Burnout
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ADHS
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Restless-Legs Syndrom
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Glaukom
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Asthma
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Endometriose
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Entzugssymptomatik
Wie wirkt Cannabismedizin?
Unser Körper verfügt über ein eigenes Endocannabinoid-System, das wichtige Funktionen wie Schmerzempfinden, Entzündungsreaktionen, Appetit und Stimmung reguliert. Medizinische Cannabinoide unterstützen dieses System dabei, das körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen
Die Erfahrungswerte von Dr. Kurt Blaas
Als Pionier der Cannabismedizin in Österreich verschreibt Dr. Blaas bereits seit knapp 30 Jahren erfolgreich Cannabinoide, insbesondere Dronabinol. Er ist bestens mit den genannten Krankheitsbildern vertraut, was sich in den sehr guten Erfahrungswerten und Therapieerfolgen unserer Patient:innen widerspiegelt.
Sie können darauf vertrauen, dass Sie bei uns in hochkompetenten Händen sind. Dr. Blaas verfolgt stets einen ganzheitlichen medizinischen Ansatz: Er betrachtet den Menschen als Ganzes, sucht aktiv nach individuellen, alternativen Lösungen und steht Ihnen während der gesamten Behandlung als verlässlicher Partner zur Seite. Wir verstehen unser Handwerk und unterstützen Sie mit all unserer Erfahrung.
Wichtige Informationen zu Medikamenten & Rezepten
Dronabinol (THC) – Das am häufigsten verschriebene Cannabinoid-Medikament
Was ist Dronabinol?
Dronabinol ist reines THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol), das am besten erforschte Cannabinoid der Cannabis-Pflanze. Es wird entweder direkt aus der Pflanze gewonnen oder synthetisch hergestellt. Die Cannabis-Pflanze enthält insgesamt 104 verschiedene Cannabinoide.
Wie wirkt THC?
THC wirkt über CB1- und CB2-Rezeptoren im Körper:
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CB1-Rezeptoren (Nervensystem): Schmerzlinderung, Entspannung, Glücksgefühl
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CB2-Rezeptoren (Immunsystem): Entzündungshemmung, Regulation von Immunzellen
Therapeutische Wirkungen:
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Entzündungshemmend
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Angstlösend und beruhigend
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Schmerzstillend
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Brechreiz mindernd (antiemetisch)
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Muskelrelaxierend
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Appetitanregend
Besonders wirksam bei: Schlaflosigkeit, Verstimmungen, Angststörungen, chron. Schmerzen
Sicherheit & Verträglichkeit
✓ Sehr geringe Gesamttoxizität – keine tödliche Dosis bei Menschen bekannt
✓ Äußerst geringes Abhängigkeitsrisiko unter ärztlicher Aufsicht
✓ Nebenwirkungen nehmen ab: Typische Toleranzentwicklung reduziert Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit oder leichte Kreislaufeffekte
✓ Sicheres Absetzen möglich: Auch nach langjähriger Therapie kein erhöhtes Gesundheitsrisiko
Hinweis zur psychoaktiven Wirkung:
Die Wahrnehmung wird verstärkt. Unangenehme psychoaktive Effekte treten in der Regel erst bei Dosierungen über 25mg reinem THC auf.
Kosten & Kostenübernahme
Privatrezept (am häufigsten):
Die meisten Patient*innen erhalten Dronabinol auf Privatrezept und tragen die Kosten selbst, da:
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Das Medikament besser vertragen wird
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Es bessere Wirkung zeigt als herkömmliche Medikamente
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Die Rezepthandhabung unkompliziert ist
Kosten: 2,5% Dronabinol kostet laut Medikamentenkodex 245,– €
Einige Apotheken bieten es für ca. 120-150,– € an (Großhandelsbezug)
Kostenübernahme durch Krankenkasse:
In bestimmten Fällen bei bestimmten Diagnosen kann eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragt werden. Dies erfordert eine Vorabbewilligung durch den chef- und kontrollärztlichen Dienst.
Mythos entkräftet:
Es ist nicht notwendig, dass die Krankenkasse die Kosten übernimmt, um Dronabinol verschrieben zu bekommen!
Weitere verfügbare Cannabinoid-Präparate in Österreich
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Sativex (Spray): Bei MS-Spastik, nach Austherapie mit anderen Mitteln
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Epidyolex (CBD): Bei kindlichen Epilepsien (Lennox-Gastaut, Dravet-Syndrom)
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Canemes: Bei fehlenden Therapiealternativen
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Cannabidiol (CBD): In Ausnahmefällen bei Tumorerkrankungen, Epilepsien
Wichtig: In Österreich ist die Cannabisblüte nicht zugelassen – die Behandlung erfolgt ausschließlich mit cannabinoidhaltigen Präparaten.
So läuft die Behandlung ab
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Erstgespräch vereinbaren (per E-Mail oder Anfrageformular)
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Anamnese & Befundung
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Individuelle Therapieplanung
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Rezeptausstellung (meist Privatrezept)
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Verlaufskontrolle & Dosisanpassung
Reisen mit Medikamenten:
Informationen zur Mitnahme von suchtmittelhaltigen Medikamenten ins Ausland finden Sie unter: www.sozialministerium.at


